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1) Die Lehre im Westminster-Bekenntnis

Das Westminster-Bekenntnis formuliert die Lehre von der vollwirksamen Gnade so:

»Alle diejenigen, die Gott zum Leben vorherbestimmt hat, diese allein beruft er nach seinem Wohlgefallen zu seiner bestimmten und willkommenen Zeit wirksam durch sein Wort und seinen Geist aus dem Stand von Sünde und Tod, worin sie von Natur sind, zur Gnade und Erlösung durch Jesus Christus, indem er ihren Verstand erleuchtet, die göttlichen Dinge geistlich und zum Heil zu verstehen, ihr steinernes Herz wegnimmt und ihnen ein fleischernes Herz gibt, ihre Willensregungen erneuert und sie durch seine allmächtige Kraft zum Guten bestimmt und sie wirksam zu Jesus Christus zieht, doch so, dass sie ganz freiwillig kommen, im Willen geweckt durch seine Gnade.  … Diese wirksame Berufung stammt allein von Gottes freier und besonderer Gnade, ganz und gar nicht von irgend etwas, was im Menschen vorausgesehen war, der darin ganz passiv ist, bis er — durch den Heiligen Geist belebt und erneuert — dadurch befähigt ist, seiner Berufung zu folgen und die darin angebotene und vermittelte Gnade zu empfangen.«139139     WB, Art. 10.1 u. 10.2.

Der kleine Kateschismus antwortet auf die Frage:

»Was bedeutet wirksame Berufung? — Sie ist das Werk des Geistes Gottes, wodurch er uns von unseren Sünden und unserem Elend überführt, wodurch er unsern Geist bezüglich Jesus Christus erleuchtet, unseren Willen erneuert und uns überzeugt und befähigt, Jesus Christus anzunehmen, der uns im Evangelium frei angeboten wird.«140140     Kleiner Westminster-Katechismus, Frage 31.


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